Randomness in Cryptography
Crypto RUB » Lehre (German) » Wintersemester 2016/2017

Randomness in Cryptography

(BSc Mod 9c: BSc Modul 9c, BSc Modul 9c; MSc Mod 1:
Modul1(G3); MSc Mod 2: Modul2(G3); MSc Mod 3:
Modul3(G3); MSc Mod 5: Modul 5 (4.5 CP))

Vorlesung
Dozent Zeit Raum
Jun.-Prof. Dr. S. Faust dienstags, 14:15-15:45 NA 5/64
Übungen
Dozent Zeit Raum
Jun.-Prof. Dr. S. Faust mittwochs, 14:15-15:45 IC 03/444-414

Voraussetzungen

Kryptographie I+II, Interesse an praktischen und theoretischen Fragestellungen in der Kryptographie.

Kommentar:

Gute Zufälligkeit ist eine fundamentale Voraussetzung für sichere kryptographische Algorithmen. Zufälligkeit wird benötigt um gute Schlüssel zu erzeugen und findet Einsatz bei vielen kryptographischen Algorithmen (wie z.B. beim Verschlüsseln). Leider ist es in der Praxis aufwendig gute Zufallswerte zu erzeugen. Die Vorlesung beschäftigt sich mit praktischen und theoretischen Techniken der Erzeugung von guten Zufallswerten und zeigt auf wie schlechte Zufallswerte in der Praxis zum Verlust von Sicherheit führen können.

Insbesondere werden wir in der Vorlesung folgende Fragestellungen behandeln:
- Warum ist Zufälligkeit wichtig in der Kryptographie?
- Wie wirkt sich unperfekte Zufälligkeit auf die Sicherheit von
kryptographischen Algorithmen aus?
- Wie können wir gute Zufälligkeit für die kryptographische
Anwendung erzeugen?
- Welche Sicherheitseigenschaften können wir mit schlechter
Zufälligkeit erreichen

Voraussichtliche Themen sind:
- Praktische Angriffe auf Systeme mit schlechtem Zufall
- Einführung in relevante Konzepte der Informationstheorie
- Extraktoren und Kondensers zur Erzeugen von Zufälligkeit
- Pseudozufälligkeit
- Erzeugen von Zufälligkeit in der Praxis (dev/random und Fortuna in
Windows und deren Sicherheitsanalyse)
- Kryptographie mit schlechter Zufälligkeit